Männer sind das heimliche Stiefkind der Coiffeure“, meint Eddine Belaid und eröffnete
deshalb „The Barber Shop“ :
Die Begegnung war deshalb so eindrücklich, wei er nicht
draufklettern durfte – und weildieser
stattliche Lederstuhl in
einem Raumvoller Bilder, dunklem
Holz und allerlei interessanten Gerätschaften stand. Kein Wunder also, dass
sein eigenes Geschäft, das er im Oktober 2009 im Zürcher Enge-Quartiereröffnete,
genau diese Art von Sitzgelegenheiten beherbergten
deshalb „The Barber Shop“ :
Am Anfang
war der Barbierstuhl.
Dieses wuchtige, imposante
Gerät begegnete Eddine
Belaid als Kind zum ersten Mal in
London, als er mit seinem Vater einen
Barber Shop besuchte.
Die Begegnung war deshalb so eindrücklich, wei er nicht
draufklettern durfte – und weildieser
stattliche Lederstuhl in
einem Raumvoller Bilder, dunklem
Holz und allerlei interessanten Gerätschaften stand. Kein Wunder also, dass
sein eigenes Geschäft, das er im Oktober 2009 im Zürcher Enge-Quartiereröffnete,
genau diese Art von Sitzgelegenheiten beherbergten
Liebe zum Detail
Als neben seinem
Aveda-Salon ein Raumfrei
wurde, zögerte Eddine
Belaid keinen
Moment. Er mietete ihn an, liess alles komplett von
der Architektin Mia
Kepenek umgestalten und schuf
eine Oase für
den Mann mit viel
Atmosphäre. Einen Raum, der
Ruhe, Stil, Authentizität
und Geborgenheit ausstrahlt.
Dabei scheute der
36-Jährige keine Mühe, die passenden Farben, Hölzer und
Einrichtungsgegenstände zu beschaffen.
Die Wand des
4.20 m hohen Raumes ziert z. B. eine matte
Pigmentfarbe aus England in Kombination mit einer Vertäfelung aus Nussbaumholz.
Jedes Stück hat seine eigene Geschichte: Wartende nehmen auf einer 60 Jahre
alten Chesterfield-Couch Platz, und für den Haarschnitt oder die Rasur sitzt
man auf roten Barbierstühlen der Schweizer Firma Rez aus dem Jahre 1939.
Klassische Werte
Kühles Design und
eine schnelle Abfertigung zwischendurch sind seine Sache
nicht.
„Zeit ist Luxus“, betont Eddine Belaid. „Unsere Kunden
entscheiden sich bewusst für einen Besuch im Salon. Sie erfahren von unserem
Barber Shop durch Mund-zu-Mund-Propaganda,
aus Artikeln in
Magazinen und Tageszeitungen. Oder
von ihrer Partnerin, die Kundin in unserem benachbarten
Damensalon ist. Wir bieten das komplette Pflegeprogramm für den Mann: Haare, Rasur,
Gesichtspflege, Augenbrauen, Maniküre. Wir sind Dienstleister und Handwerker.
Keine Selbstdarsteller. Die
Herrenkundenkönnen bei uns entspannen und geniessen es, im
Mittelpunkt des Salonkonzepts
zu stehen. Gearbeitet wird in Hemd und Gilet und
mit klassischen Techniken.
Haarschneidemaschinen und Effilierscheren sucht man bei uns
vergeblich.“
Fokus Mann
Und auf was
kommt es sonst
noch an?„Männer schätzen Ruhe und
eine gute Beratung“, erklärt der
Unternehmer. „Eine spezifische Männer-Pflege- und
Stylingserie ist das A und O. Sie sind dankbare Kunden und froh, wenn
man ihnen weg vom Gel und hin
zum Wachs rät.
Besonders wenn die Haare lichter werden. Wir arbeiten mit
Produkten von American
Crew, die allein sechs
Wachse in verschiedenen Härtegraden haben.
Den Nacken rasieren wir klassisch mit einem Rasiermesser
aus. Wir haben über 40 Herrentitel als Lektüre im Salon. Auf Wunsch servieren
wir Wein, Whiskey, Tee oder auch Sushi. Unser Geschäft kann
man auch vormittags
für Besprechungen mieten.“ Und
die Kunden? ……Sie danken es ihm und
kommen
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